Musikzug Plaidt

Hummerich-Halle in Plaidt stand Kopf

Kurztrip nach Großbritannien mit dem Musikzug Rot-Weiß Plaidt e.V. ein voller Erfolg

 

Kürzlich war es soweit – Gemeinsam mit unserem Dirigenten Stefan Philippi nahmen wir  die fast 400 Gäste mit auf einen Kurztrip nach Großbritannien. Unter dem Motto „Very British“ hatten wir geladen und so erstrahlte die Hummerich-Halle in Plaidt in den Farben rot-weiß-blau. Mit viel Liebe zum Detail wurde die Halle sowie Bühne hergerichtet und forderte viel Fleißarbeit.

Gemeinsam mit Stefan Philippi begann die Reise für uns bereits kurz nach der Sommerpause. Seitdem wurden die ausgewählten Musikstücke Woche für Woche sowie bei zwei eingeräumten Probetage bis ins kleinste Detail zerpflückt und geprobt.

Pünktlich um 16 Uhr erklang zunächst der Big Ben und anschließend ein „Parademarsch“, mit den Solisten Valerie Podschadly und Thomas Gay. Während die Beiden durch den Saal einmarschierten, kamen die übrigen Musikerinnen und Musiker auf die Bühne und gemeinsam eröffnete man das Konzert mit „British Grenadiers“.

Es folgten ausgewählte Musikstücke wie „Atlantic Overture“ und „Arsenal“ sowie bekannte Stücke wie „Concerto D‘amore“ und „The Cream of Clapton“. Zwei Highlights in der ersten Halbzeit waren sicherlich „Highland Cathedrale“ mit einem extra eingeflogenen Grenadier Guard.

Philipp Löb, einer der Schlagzeuger des Jugendorchesters, begrüßte zunächst den Dirigenten Stefan Philippi sowie alle Gäste. Anschließend begleitete er an der Trommel das Stück, dass manch einer mit dem Liedtext „Du bes die Stadt“ von der Kölner Kultband Bläck Fööss mitsang. Wie sagte anschließend unser Moderator Björn Hickmann so schön

„Hätten wir schon Karneval, müsste ich jetzt die erste Rakete starten“.

 

Direkt im Anschluss wurden zusätzliche Requisiten auf die Bühne geräumt und es folgte ein Stück von einer ziemlich alten Standuhr, einem Großvater und seiner Enkelin. Die Geschichte von „Grandfathers Clock“ wurde erzählt von den Solisten Valerie Podschadly und Jürgen Hillesheim.

 

Nach einer zwanzigminütigen Verschnaufpause wurde es modern – die Musikerinnen und Musiker zogen sich erstmals bei einem Konzert um und trugen nicht mehr die Vereinsuniform, sondern waren einheitlich schwarz gekleidet.

Eröffnet wurde die zweite Halbzeit mit „Queen on Stage“ und „Let me entertain you“. Das Publikum wurde mächtig eingeheizt und es folgten bekannte Hits wie „You raise me up“ – mit Solisten Michael Löb

und „Abba on Broadway“. Mit Hits der Beatles „Hey Jude“ wollten wir uns eigentlich verabschieden, allerdings ließ dies das Publikum nicht zu und forderte eine Zugabe. Diese erfolgte mit „Auld lang Syne“ und der Solistin Anke Wanders,

die begleitet wurde am Keyboard von Michael Peter.

Das Publikum war außer sich, es wurde geschunkelt und im Chor mitgesungen. Standing Ovations gab es bereits, da erklangen noch die letzten Töne.

Der Vorsitzende Michael Löb unterbrach dies mit einer kleinen Ansprache. Er bedanket sich bei dem hervorragenden Publikum, den Ehrengästen sowie Björn Hickmann, der mit auf die Reise ging und den Gästen jede „Station“ ausführlich erläuterte. Ebenfalls bedankte er sich bei Stefan Philippi, den Musikerinnen und Musiker, sowie dem Orga-Team, denn ohne diese Personen, wäre das Konzert so nicht möglich gewesen.

Ein weiterer Dank ging an die Fotografin Nathalie Burghauve, die wieder unvergessliche Momente mit der Kamera einfing sowie an Alexander und Christian Miltz, die für eine hervorragende Ton- und Lichttechnik sorgten. Darüber hinaus wurde auf das im letzten Jahr neu gegründete Jugendorchester verwiesen und das die Spenden diesem zu Gute kommen werden.

Stefan Philippi ergriff im Anschluss das Mikrofon, bedankte sich ebenfalls und erläuterte kurz, wie stolz er auf die Musikerinnen und Musiker ist und wie der Verein sich binnen zwei Jahre entwickelt hat.

Nachdem eine weitere Zugabe gefordert wurde, verabschiedeten wir uns nochmals mit „Queen on Stage“.

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